Langdistanz Triathlon - Ironman von Helmut Dietz Bielefeld
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Physiologie und Triathlon

Triathlon vor allem auf den langen Distanzen ist oft eine wahre Rosskur für unseren Körper. Der Kreislauf, der Stoffwechsel, die Muskulatur, die Sehnen, die Gelenke und die Knochen werden großen Belastungen ausgesetzt. Nicht selten überbelastet.

Auf dieser Seite wollen wir zeigen, wie der Triathlon unsere Körper- und Lebensfunktionen beeinflußt und umgekehrt.

Rückenschmerzen - durch Aeroposition?

Hüftnahe Muskulatur - Der Muskel Iliopsoas und seine Bedeutung in der Rückenschmerztherapie

Mit diesen Bildern läßt sich sehr gut veranschaulichen, warum Fehlfunktionen der Muskeln Iliacus (Beckenschaufel innen)
und Psoas (Ansatz LWS) eine so wichtige Bedeutung bei der Behandlung von Rückenschmerzen und Ischialgien zukommen.

Ist das Zusammenspiel der Muskeln einseitig gestört oder verkrampft, so ergibt sich in der Regel ein Beckenschiefstand mit nachfolgener
gegenläufiger Skoliose der Wirbelsäule um das Gleichgewicht des Körpers zu halten. Hierdurch ergibt sich auch der optische Eindruck ungleich
langer Beine - die zum Glück jedoch sehr selten und häufig fehldiagnostiziert sind.

Störungen in dieser Muskulatur sind meist immer für Schmerzen im Lendenwirbelbereich und Austrahlungen in die Beine verantwortlich.
Kribbelgefühle in den Zehen sind dem Iliacus Muskel zuzuordnen (=Verknüpfung Anfangs- und Endpunkt der Beinbewegung)



Erfahrene Physiotherapeuten kennen dieses Problem und schaffen mittels Drehungen und Dehnungen Abhilfe. Oft reicht schon EINE Therapiestunde!

Leistungsdiagnostik für Triathleten unerläßlich!

Mit einer Leistungsdiagnostik können Sporteinsteiger und -fortgeschrittene nicht nur den Status quo ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit ermitteln, sondern auch interessante Rückschlüsse auf den Erfolg des Trainings der vergangenen Wochen ziehen. Erfahrene Analytiker können aus den Ergebnissen der Tests, die meistens auf dem Laufband oder Radergometer absolviert werden, individuelle Trainingspläne erstellen. Leistungsdiagnostik wird u.a. hier angeboten:

MSG
30519 Hannover
Tel. 0511/8420415
www.MSG-Hannover.de

weitere Adressen gibt es hier: www.dtu-info.de

Eis am Stiel z.B. für das lädierte Knie

Ein Tipp vom Physiotherapeuten: Entzündungen behandelt man u.a. auch mit Kälte.

Damit man sich nicht die Fingerspitzen mit den Eiswürfeln erfriert, nimmt man z.B. einen Joghurtbecher, füllt Wasser rein, stellt eine Gabel oder einen Löffel in dessen Mitte und gibt den Becher in die Kühltrühe oder das Eisfach. Ist das Wasser gefroren, kann man das "Eis am Stiel" ideal z.B. über das lädierte Knie streichen. Praktisch!

Guter Rat bei Sportverletzungen

Diagnose - Ursachen - Therapie ... gibt es hier: Sportmedizinisches Institut Frankfurt am Main

Tipps von Olaf: Wettkampf-Ernährung

Im Interview mit tri2b.com sagt Olaf zum Thema Ernährung während des Wettkampfes (auf Hawaii):

"Da Flüssigkeit und Natrium im Vergleich mit anderen Rennen in höherem Maße verloren gehen, empfehle ich die Energiezufuhr mit dem Flüssigkeits- und Salzersatz zu kombinieren. So läuft man am wenigsten Gefahr, zu dehydrieren.

Maltodextrin, etwa sieben bis zehn Prozent konzentriert und Salz, etwa 500 mg pro Liter, eventuell in Form von Salztabletten, sind die wichtigsten Bestandteile meiner persönlichen Wettkampfnahrung."

Diese Tipps gelten sicher auch für Frankfurt, Klagenfurt, Zürich, Lanzarote, ... wenn es heiß wird!

Krafttraining auch für Ironman - Senioren!

Auf der ironmanlive.com - Seite hat Steve Fluet, selbst ein Coach für Ironman Triathleten, einen Artikel zur Bedeutung des Krafttrainings für Senioren-Triathleten geschrieben.

Ob oder nicht sei beim Krafttraining für Ironman-Triathleten aus den folgenden Gründen immer eine Streitfrage:

1. Keine Zeit - spätestens im Frühling wollen Ironman-Triathleten ihre Schwimm-, Rad- und Laufumfänge erhöhen und vernachlässigen das Krafttraining.
2. Nur in der Aufbauphase - die meisten Triathleten betreiben das Krafttraining nur in der Aufbauphase, spätestens im Frühling wird es meist eingestellt.
3. Zu langweilig - viele Athleten machen kein Triathlon spezifisches Krafttraining, sondern kopieren, was andere im Studio machen.
4. Nur Muskelzuwachs - das statische Krafttraining vergrößert die Masse - ohne Nutzen für den Traithlon.
5. Ungenügende Einweisung - viele Studios sind spezialisiert auf statisches Krafttraing. Triathleten profitieren mehr von dynamischen Übungen.
6. Keine Einsicht in die Vorteile des Krafttrainings - immer mehr Ausdauersportler nutzen das Krafttraining als Leistungssteigerer, die Zunahme der Muskelmasse ist dabei minimal.

Steve meint, dass das Krafttraining auch über den Frühling hinaus betrieben werden soll. Stattdessen "opfert" er lieber 60-90 Minuten der Lauf- bzw. Radumfänge. Die Vorteile, so Steve, werden die Umfangreduzierungen bei weitem übertreffen!

Fersensporn

Unter "Fersensporn" versteht man einen kleinen Knochenauswuchs, der sich am Fersenbein bilden kann. Er soll bei etwa 10 % der Bevölkerung auftreten.
Die meisten denken an "Pferde-Sporen" und glauben, er befindet sich hinten an der Ferse. Stimmt aber nicht. Er befindet sich unter der Ferse. Er ist nur wenige Milimeter groß und kann bei Überbelastung die dortige Sehne und die Sehnenplatte der Fußsohle reizen. Die starken, stechenden Schmerzen sind also UNTER dem Fuß!

Ich hatte einmal, nachdem ich mit dem Krafttraining und kurzen, heftigen Intervall-Läufen begann, eine Fersenspornreizung mit den starken, stechenden Schmerzen in der Fußsohle.

Entweder waren es die ungewohnten Belastungen (Kniebeuge-Programm) oder die falschen Schuhe (adidas a3) mit viel zu hohem Fersenkeil. Auf jeden Fall habe ich weiter trainiert, die Schuhe gewechselt und eher flache, neutrale Schuhe verwendet (beim Krafttraining und bei den Intervallen) und nach etwa zwei Wochen waren die Beschwerden verschwunden. Ich kenne allerdings auch Triathleten, die jahrelang mit diesem Leiden laborieren - also bei Fersensporn am besten pausieren und einen guten Sportarzt aufsuchen!



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